ARChiv 2017

Shalom - kirche trifft Synagoge

Samstag, 11.November, 19.30 Uhr  (mit VHS)

Stadtkirche Zierenberg

Musik aus christlicher und jüdischer Tradition

Semjon Kalinowsky (Bratsche)

Torsten Laux (Orgel)

  

 

Mit der letzten Veranstaltung in diesem Jahr soll wie in den vergangenen Jahren an die Novemberpogrome der Nazizeit erinnert werden. Sowohl in der jüdischen als auch in der christlichen

Tradition stand viele Jahrhunderte der liturgische Gesang im Vordergrund.

Während sich instrumentale Kirchenmusik schon seit dem ausgehenden Mittelalter entwickelte, zogen zunächst die Orgel und später auch andere Instrumente erst im 19. Jahrhundert in die Synagogen ein und wurden zum festen Bestandteil des Gottesdienstes. Jedoch setzte der Holocaust dieser Tradition mit der Zerstörung der Synagogen ein jähes Ende.

 

Semjon Kalinowsky, in der Ukraine aufgewachsener und heute in Lübeck lebender Bratschist, und Thorsten Laux , Professor an der

Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, stellen in ihrem Programm Werken christlich geprägter Komponisten wie Joseph Gabriel Rheinberger, Max Bruch oder Felix Mendelssohn – Bartholdy Kompositionen in jüdischer Tradition gegenüber, die zum Teil in Vergessenheit geraten waren und erst durch die Forschungsarbeit

Kalinowskys in europäischen Musikarchiven und Bibliotheken zu neuem Leben erweckt wurden. Das von Prof. Laux moderierte Konzert stellt einen interreligiösen Dialog dar und bringt somit eine künstlerische Botschaft der besonderen Art zu Gehör. Dabei verspricht die seltene aber reizvolle Konstellation von Viola und Orgel ein außergewöhnliches Klangerlebnis.

Ergänzt wird das Konzert durch den Vortrag einiger Lieder von Louis Lewandowski, die das Vokalensemble KlangZeit unter Leitung von Kantorin Henrike Wischerhoff zu Gehör bringen wird. 

 

PRESSE


E.A.Poe: Es ist das Schlagen dieses fürchterlichen Herzens

Samstag, 21.Oktober, 19.30 Uhr  (mit VHS)

Rathaus Zierenberg

Schauerromantik

Stefan Schael

Gleimershausen

 

 

 

  

Für diese Veranstaltung brauchen Sie gute Nerven, sollten sich aber nicht abschrecken lassen, denn der Schauspieler Stefan Schael bietet in seiner musikalischen Lesung Weltliteratur.

Sie erleben Schauerromantik, die unter die Haut geht und mitreißt.

Bei flackerndem Kerzenlicht und im passenden Kostüm vorgetragen und unterstützt durch ausgewählte Musik und Geräuschkulissen

schlüpft Stefan Schael in die Rolle einer Figur aus des Dichters Feder und erzeugt durch die faszinierende und gestalterische Kraft seiner Stimme Gänsehautatmosphäre.

Sie erleben eine sehr eindringliche und packende Darbietung, die auf ausgefeilte Art und Weise eine gekonnte Symbiose aus Text, Ton und audiovisuellen Effekten und schauspielerischer Finesse darstellt.

Sie werden begeistert sein!

 

Der vielseitige Künstler wurde 1965 im niederrheinischen Wissel geboren, studierte am Hamburgischen Schauspielstudio und absolvierte 1992 seinen Abschluss für Schauspiel und Musical. Über zehn Jahre war er festes Ensemblemitglied am Südthüringischen Staatstheater in Meiningen und feierte dort große Erfolge. Mit

dem Musical „Phantom der Oper“ war er mehrere Jahre für jeweils einige Monate auf Europa-Tournee. Seit 2003 arbeitet er als freier Schauspieler, Sänger und Sprecher. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitet er als Musiktherapeut in einer Klinik psychisch erkrankter Jugendliche in Bad Kissingen. 

 

Presse


Georg Queri - Kraftbayrisches aus der bauernerotik

Samstag, 9.September, 17.00 und 18.00 Uhr  (mit VHS)

Stadtkirche Zierenberg

Türmerstübchen

Lesung mit Musikbegleitung

Maria Hafner,

Franz Josef Strohmeier

München

 

 

Die beiden Protagonisten begeben sich  auf literarische und musikalische Zeitreise in das Bayern um 1900. Als Grundlage dienen ihnen die Texte und Lieder des Querdenkers und Heimatdichters Georg Queri (1879–1919), den die Geistlichkeit so manches Mal wegen seiner »ketzerischen Texte« zum Teufel gewünscht hatte.

Die bayrische Obrigkeit versuchte beim Landgericht München sein Buch »Kraftbayrisch – ein Wörterbuch der erotischen und  skatologischen Redens arten der Altbayern« zu verbieten. »

Dass bei Ihm nicht alles so gewesen ist, wie es sich für einen  guten Katholiken zieme«, soll der Pfarrer bei seiner Grabrede gesagt haben.

 

Maria Hafner lebt als freischaffende Musikerin und Schauspielerin in München.  Vorrangig spielt sie in den Formationen  Mrs Zwirbel und Hasemanns Töchter  und ist auch als Bühnenmusikerin und Schauspielerin an Theatern oder für das Bayerischen Fernsehen tätig.  Sie erhielt den Fraunhofer Volksmusikpreis (Zwirbeldirn, 2008)  und mit Hasemanns Töchter  das kleine Passauer Scharfrichterbeil im praktischen Handtaschenformat (2013).

 

Franz Josef Strohmeier, gebürtiger Straubinger und freischaffender Künstler.
Nach über 10 Jahren Theatererfahrung, im Bayrischen In und Ausland, zuletzt 6 Jahre festes Ensemblemitglied am Staatstheater in Kassel

( u.a. zuletzt und weiterhin als Gast dort in der Titelrolle des Erfolgsstücks Terror von Ferdinand v. Schirach als Angeklagter Lars Koch), lebt er nun als freischaffender Schauspieler, Sprecher und Moderator in München. Nebst zahlreichen Schauspielworkshops, die er an Schulen und Schauspielschulen gibt, arbeitet er zunehmend auch für Film und Fernsehen.

presse


Mississippi - eine reise in den tiefen süden der usa

Samstag, 26.August, 19.30 Uhr

(mit VHS)

Aula Elisabeth-Selbert-Schule Zierenberg

Fotoshow-Reisebericht-Lesung-Konzert

Richie Arndt

Bielefeld

 

Im Süden der USA steht die Wiege vieler Träume. Die Musik, die großen Bilder von "Vom Winde verweht" bis zum legendären Graceland hat Richie Arndt eingefangen.

In einer multimedialen Lesung, begleitet von seiner Akustikgitarre und Fotografien seiner großen Mississippi-Reise, lässt der mehrfache Gewinner des German Blues Awards und international gefragte Künstler die Südstaaten in seinen Erzählungen lebendig werden.

Folgen Sie ihm auf diesem unvergesslichen Trip über den Highway 61, den Blues Highway, entlang des großen Stroms in Städte voller Gegensätze, Geschichte und Geschichten.

 

Ein Konzert, ein Reisebericht und eine Fotoshow in einem - eine Veranstaltung, die den Mythos des amerikanischen Südens hören, sehen und fühlen lässt !

 

presse


Klassik? - ohne Grenzen!

Freitag, 23.Juni, 20.00 Uhr

Stadtkirche Zierenberg

Cello-Loop

 

Ein Cello mit dem Klang eines Sinfonieorchesters und Musik von Beethoven, Gershwin, Morricone u.a.

 

Stephan Schrader

Violoncello und Loopmaschine

 

 

 

  

 

Stephan Schrader , aufgewachsen in Wolfhagen und heute

Solocellist der Kammerphilharmonie Bremen ist wohl der einzige Cellist, dessen Instrument wie ein ganzes Orchester klingt, denn er ist verkabelt mit einer Loop-Maschine, die sein Spiel aufzeichnet und wieder abspielt, während er die nächste Stimme spielt.

In seinem Programm Cello-Loop werden Bearbeitungen von Beethoven, Gershwin und Morricone zum Rausch der Sinne.

Sie werden begeistert sein! 

 

Scarlatti Plus

Samstag, 24.Juni, 20.00 Uhr

Stadtkirche Zierenberg

Sonaten von Scarlatti, Bartók

und Haydn arrangiert für Klavier und Schlagzeug

 

Christoph Ullrich - Klavier

Eric Schaefer - Percussion

 

Die Musiker spalten auf, was eine Einheit war.

Scarlattis Sonaten und Werke von Bartók und Haydn erklingen neu in der Besetzung Klavier und Schlagzeug verblüffend arrangiert.

Das klingt so fein und sensibel, wie man es von einem so hochkarätigen Duo erwarten kann.

 


ASTREIN

Samstag, 10.Juni, 19.30 Uhr

Stadtkirche Zierenberg

Gerockte Klassik

Wildes Holz

Oberhausen

 

 

 

 

 

Wildes Holz - Astrein!
Eine Konzertgitarre, ein Kontrabass und die gemeine Blockflöte: wenn das nicht mal eine astreine Besetzung für eine Rockband ist! -

Das dachten sich die drei Männer, die ihre Band "Wildes Holz" nennen und aus diesem Instrumentarium Klänge hervorbringen, die man kaum für möglich hält! 


Wer hätte schon gedacht, dass die Blockflöte mit Stücken von AC/DC einen Saal zum Toben bringt, oder dass sie die Stimme eines jungen Michael Jackson geradezu perfekt imitiert? Sogar Stücke von Deep Purple oder Kraftwerk funktionieren astrein in der Holz-Version. Neben solch verblüffenden Bearbeitungen bekannter Radio-Hits stellt das neue Programm auch Adaptionen klassischer Werke in den Mittelpunkt, die bei Wildes Holz ein gutes Stück rockiger daher-kommen als man es sonst zu hören gewohnt ist. Abgerundet wird es durch eigene Kompositionen, die besonders faszinieren und die überraschenden Klangmöglichkeiten dieser Besetzung voll ausreizen. 


Wird diese atemberaubende musikalische Darbietung dann auch noch mit bestechender Bühnenpräsenz, spontaner Komik und Publikums-nähe verbunden, dann verdient sie endgültig das Prädikat: astrein!
 
Tobias Reisige - Blockflöte 
Tobias wollte schon immer Blockflötist werden. Er fing mit sechs Jahren an und hörte anders als die meisten nicht wieder auf. In Essen studierte er an der Folkwang-Universität klassische Blockflöte und ließ sich anschließend zum wohl einzigen Diplom-Jazz-Blockflötisten Deutschlands ausbilden. Tobias ist als Blockflötist und Saxophonist in verschiedenen Ensembles und auch solistisch tätig. Außerdem leitet er regelmäßig Workshops und Fortbildungen zum Thema Jazz und Improvisation auf der Blockflöte.


Anto Karaula - Gitarre
Schon Antos erste Begegnung mit der Gitarre war grenzüberschreitend: Mit Sechs bekam er eine Gitarre geschenkt und drehte so lange an den Stimmrädern, bis die Saiten ihre Grenze überschritten hatten und ihm um die Ohren flogen. Diesen experimentellen Zugang hat er sich bis heute erhalten und sucht nach maximalen Ausdrucksmöglichkeiten seines Instruments: Wie rockig lässt sich eine Konzertgitarre spielen, wie viel Rhythmus kann man ihr entlocken, wie viel Gefühl in die leisen Töne bringen? Anto reizt die Vielseitigkeit, von Klassik bis Pop, von Reggae bis Jazz setzt er bei Wildes Holz Akzente und lotet mit seinen Kollegen die Grenzen des akustischen Trios aus.


Markus Conrads - Kontrabass
Markus hat es geschafft sich neben der Musik noch zum Diplominformatiker ausbilden zu lassen, musste aber einsehen, dass kein noch so gut geschriebenes Programm einen fetten Bass ersetzen kann. Also studierte er Jazz-Kontrabass an der Folkwang-Universität in Essen und spielt seitdem, was das Zeug hält. Seine Engagements führten ihn unter anderem nach China, Korea, Russland, Polen, Italien und sogar Bayern, sein Bass ist auf zahlreichen CDs zu hören und seine Freude am Musik machen bei jedem Auftritt zu sehen.

 

Presse


Südamerikanische klänge

Sonntag, 13.Mai, 19.30 Uhr

Stadtkirche Zierenberg

Kammermusikalische Weltmusik

Cuarteto Mosaico Wiesbaden

 

 

 

Das Cuarteto Mosaico steht für kammermusikalische Weltmusik mit Faible für Details und das Besondere. Nina Hacker am Bass, Uta Wagner an der Percussion, die Querflötistin Britta Roscher und der Gitarrist Ulrich Schlosser fügen musikalische Kostbarkeiten aus Süd- und Lateinamerika zusammen und kombinieren sie mit europäischer Folklore. Ihre Musik ist folkloristisch aber auch virtuos, sowohl jazzig als auch melodiös, ein wenig populärmusikalisch und doch klassisch anspruchsvoll, eben Musik an der Schnittstelle von Klassik, Weltmusik und Tango! 

 

Presse


Bach trifft Händel

Sonntag, 23.April, 17.00 Uhr

Stadtkirche Zierenberg

Bach trifft Händel
Österliches Chorkonzert

 

 

 

 

Christina Wieland (Karlsruhe) – Sopran

Ulrike Kamps-Paulsen (Köln) – Alt

Rolf Sostmann (Oslo) – Tenor

Sebastian Seitz (Krefeld) – Bass

Kreiskantorei Hofgeismar Kurpfalzphilharmonie Heidelberg Leitung: Dirk Wischerhoff

 

Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, beide im selben Jahr 1685 in der für das deutsche Barock prägenden Region Sachsen/Thüringen geboren, sind die Protagonisten des musikalischen Spätbarock. Ihre Biographien könnten kaum unterschiedlicher sein, ihr überaus reiches, musikalisches Erbe nicht weniger. So stellt es sicher einen besonderen Reiz dar, zwei exquisite Werke der beiden in einem festlichen Chorkonzert er-klingen zu lassen und einander gegenüber-zustellen, einerseits das Osteroratorium von Johann Sebastian Bach, andererseits das Dettinger Te Deum von Georg Friedrich Händel.  

 

Presse


WIESO HEIMAT, ICH WOHNE ZUR MIETE

Samstag, 18. März, 19.30 Uhr (mit VHS)
Rathaus

Selim Özdogan
Wieso Heimat, ich wohne zur Miete
Autorenlesung – Comedy

 

 

Faszinierend spielerisch, berührend und herrlich politisch unkorrekt erzählt Selim Özdogan vom Leben zwischen zwei Welten. In leichtem Ton erzählt er vom Alltag in Istanbul aus zugleich deutscher und türkischer Sicht, schildert provokant, scharfsinnig und witzig die vermeintlichen Eigenheiten der Deutschen, der Türken und all derjenigen, die zwischen den Kulturen leben. Ein grandios kluger und grandios komischer Roman über die Menschen mit ihren Sehnsüchten, ihren Vorstellungen und Vorurteilen, ihren Konfl ikten und Leidenschaften.
Ein Roman über das Leben selbst. 

 

Presse


Wenn der Notenkopf errötet

Samstag, 18. Februar, 19.30 Uhr (mit VHS)

Rathaus

Duo Notenkopf (Romy Hildebrandt, Jörg Lehmann)
Wenn der Notenkopf errötet
Musikkabarett 

Dresden 

 

Erröten Sie mehr oder weniger bei folgenden Fragen:

Wie hört sich ein Volkslied in der Sprache der deutschen Beamten an?
Was macht der Papst, wenn er nicht betet? Wie lässt sich mit einer

Ich-AG eine Menge Geld sparen? Kann man eine italienische Buchstabensuppe lesen? Lassen sich klimakteriums bedingte Hitzewallungen als alternative Energieform nutzbar machen? Diesen und anderen Fragen gehen Romy Hildebrand und Jörg Lehmann mit ausgewählten Worten und Tönen auf den Grund, weshalb Sie diesen Abend nicht versäumen sollten!

 

PRESSE


Hamburger Chamber Players

Samstag, 21. Januar, 19.30 Uhr

Stadtkirche
Hamburg Chamber Players (Leitung Ian Mardon)
Neujahrskonzert: Wiener Melange
Werke der Wiener Klassik

 

 


Was wäre ein Neues Jahr ohne Neujahrskonzert?

Das Trio präsentiert beliebte Stücke der Wiener Klassik, um das Neue Jahr beschwingt zu beginnen. Neben Stücken von Wolfgang Amadeus Mozart, Manuel de Falla, Fritz Kreisler und Ermanno Wolf-Ferrari erklingt wie einst in jedem Wiener Caféhaus einer der größten Hits dieser Zeit:

„Wiener Blut“ von Johann Strauss (Sohn) und als Höhepunkt des Abends Ludwig van Beethovens Variationen über das Lied

„Ich bin der Schneider Kakadu“. Dies alles mit Elan und Freude von Herzblut-Musikern interpretiert verspricht einen genussvollen Auftakt in das Neue Jahr!

 

PRESSE